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Musik ist der Klang des Kosmos, Pythagoras war der Auffassung, dass durch die Bewegungen der Himmelskörper Töne entstehen, deren Höhe von den Geschwindigkeiten und Abständen der Himmelskörper zueinander abhängen -das ist die sogenannte Sphärenmusik.

Aber Musik ist auch eng verknüpft mit dem menschlichen Leben, es gab und gibt keine Kultur, die nicht irgendeine Form von Musik kennt. Es scheint, dass Musik ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen befriedigt. Musik kann stimulieren oder trösten, stimmungshebend oder sogar heilend wirken. Jeder kennt es: Manches geht besser von der Hand mit Musik, beim Training im Fitnessstudio kann kann die richtige Musik enorm leistungssteigernd und motivierend wirken. Im Gegensatz zu Worten spricht Musik unser Gefühl, unser Unterbewusstsein an. Ein bestimmtes Lied, nach Jahren gehört, versetzt uns sofort in die Stimmung von damals. Musik ist ein Ausdruck von Stimmungen, von Gefühlen, für die es keine Worte gibt. Jede noch so tiefschürfende musikalische Analyse kann nicht erfassen, welches Gefühl ein bestimmtes Musikstück hervorruft. Es gibt sogar Ratgeber, die bestimmte Musikstücke zum Einsatz bei bestimmten Leiden empfehlen. Bachs kraftvolle Musik wirkt gegen Mutlosigkeit, Mozarts Musik ist zum größten Teil beschwingt und vermittelt gute Stimmung.

Die Dur- und Moll-Dualität ist grundlegend für die abendländische Musik, aus dieser ergeben sich die verschiedenen Tonarten. Jede Tonart hat ihren ganz eigenen Charakter, C-Dur gilt als naiv, rein und unschuldig. D-Dur wirkt glanzvoll und festlich, Es-Dur besitzt etwas Feierliches, F-Dur klingt lieblich und innig, A-Dur heiter, usw.
Aber der volle Reichtum der Musik erschließt sich nicht nur beim Hören, wichtig ist es, selbst zu musizieren.